Bankable Fiber – Warum die letzte Meile über Milliarden entscheidet

Lisa Hönisch

N.N.

Im deutschen Glasfasermarkt stocken die Finanzierungen. Ein großer Teil des aufgenommenen Fremdkapitals muss in den nächsten zwei Jahren refinanziert werden und die Banken werden zurückhaltend. Bei verschiedenen Marktteilnehmern haben die Kreditgeber eine Tranche nicht ausgezahlt, die Unternehmen mussten Insolvenz anmelden. Das wirft eine Frage auf, die den ganzen Markt betrifft: Welche Banken finanzieren welche Netzbetreiber und wie stark überschneiden sich diese Engagements? Zieht sich eine Bank zurück, geraten möglicherweise gleich mehrere Netze ins Wanken. Zurück bleiben „disstressed Assets“, für die sich kein Käufer und kein neuer Kreditgeber findet.

Der Workshop stellt die entscheidende Folgefrage: Wie wird ein solches Netz wieder finanzierbar? Der mögliche Hebel: belastbare Konzepte für Nachverdichtung und Nachanschlüsse. Es bringt zusätzlichen Umsatz auf das Netz, macht es Wholesale-fähig und führt das Ausbaugebiet an die Anschlussquote heran, die für die Kupferabschaltung nötig ist. Damit landen wir bei der Frage, die Bank, Netzbetreiber und Bauunternehmen gemeinsam lösen müssen: Wie wird das Netz so aufgestellt, dass es für alle ein Win ist?

Datum

Sep. 08 2026

Uhrzeit

11:30 - 13:00

Standort

Motorworld Röhrl & Geistdörfer
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